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Worum es geht...... Izmail, eine im Südwesten der Ukraine, an der Donau gelegene, einst blühende Industrie, Binnen- und Seehafenstadt von 90.000 Einwohnern. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion begann Izmail wie in der gesamten Ukraine, der soziale und wirtschaftliche Abstieg. Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Kriminalität, Drogensucht und Mafiatum beherrschen heute das tägliche Leben der Stadt.
 | Alltag eines Straßenkindes |
Im Jahre 1991 hatte sich die Ukraine von der Sowjetunion gelöst und ihre Selbstständigkeit proklamiert. Durch verloren gegangene Absatzgebiete erfuhr die an Bodenschätzen so reiche Ukraine, wie fast alle Staaten der ehemaligen Sowjetunion, einen wirtschaftlichen Kollaps, von dem sie sich bis heute nicht erholt hat. Bei einer Arbeitslosenzahl von regional bis zu 70% ist der Staat nicht in der Lage, den bedürftigen Menschen des Landes (Invaliden, Rentner, Arbeitslose und Straßenkinder) die notwendige Hilfe zu geben. Ebenso ist die medizinische Versorgung absolut unzureichend. Wer ins Krankenhaus muss hat Bettwäsche, Essen, Besteck, Medikamente, Spritzen etc. mitzubringen.
Wohnung von elternlosen Kindern |  |
Eine engagierte Deutschlehrerin namens Larysa Kyselevych, selbst Mutter zweier Kinder, gab 1997 ihren Beruf auf und machte sich ans Werk um diesem Elend wenigstens regional Einhalt zu gebieten. Sie holte in aufopferungsvoller Arbeit bisher 42 Kinder von der Straße in das neu gegründete Waisenheim. Eine Suppenküche für bedürftige Invaliden und alte gebrechliche Menschen wurde eingerichtet. Auch die H.I.S.U. hat Dank unserer Spender einen großen Beitrag zum Gelingen beigetragen. Und darauf sind wir stolz. Zur Information: Die durchschnittliche Rente beträgt ca. 80,- Griwna monatlich, das entspricht etwa 15,- €. Die Miete für eine Zwei-Zimmer Wohnung beträgt ungefähr 60,- Griwna. Ein Brot kostet 1,50 Griwna. Ein Paar Schuhe kostet mindestens 30,- Griwna. Zum Leben bleibt da nicht mehr viel.
 | Straßenkinder, die in einer Ruine leben |
Von 300 untersuchten Kindern litten 8% unter Tuberkulose im Anfangsstadium, 5% der Kinder litten unter schwerer TBC, 11% hatten Gelbsucht und 28% brauchten ständig medizinische Behandlung. Nur 48% waren halbwegs gesund. Die Selbstmordrate ist eine der höchsten auf der Welt. Ob bei klirrender Kälte oder bei tropischen Temperaturen, die Helfer stehen Tag und Nacht bereit, um den Ärmsten der Armen humanitäre und psychologische Hilfe zu geben. In der kalten Jahreszeit bricht regelmässig wiederkehrend -manchmal tagelang- die Stromversorgung zusammen. Das bedeutet: keine Heizung, kein warmes Wasser und kein warmes Essen; und das bei Temperaturen von bis zu -25 Grad Celsius.
Betreuung eines bettlegrigen Invaliden durch H.I.S.U.-Izmail |  |
Unser Ziel ist es, die Arbeit des Waisenheimes und der Altenpflege finanziell und materiell zu unterstützen. Aus diesem Grunde arbeiten wir im Verien alle ehrenamtlich. Nur ein geringer Teil unserer Einnahmen wird für Porto und Büromaterial verwendet. Wir bitten um ihre Unterstützung, da jeder Euro benötigt wird um den Waisenkindern und hilfsbedürftigen alten Menschen etwas mehr Lebensqualität zu schenken.Schon für 10,- € kann ein Kind oder ein bedürftiger Mensch einen Monat überleben!
Bitte helfen Sie uns.
Sie helfen damit den notleidenden Menschen in Izmail in der Süd-Ukraine. |
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